Regionales in Regensburg – Kekszauber

In diesem Beitrag möchte ich dir ein tolles Unternehmen aus Regensburg vorstellen – Kekszauber von Laura Berg. Laura ist die Inhaberin des Regensburger Geschäfts und hat mir netterweise ein Interview gegeben. Danke noch einmal für das tolle Interview!

Doch wie bin ich überhaupt auf Kekszauber gestoßen? Auf der Suche nach einigermaßen kreativen Save the Date „Karten“ bin ich auf diese schönen Kekse gestoßen und dachte mir, dass wir diese ja auch als Save the Date Karte verwenden könnten. Was wir übrigens auch letztendlich gemacht haben

Und da ich ebenfalls gerade auf der Suche nach nachhaltigen Läden in Regensburg war, hat sich dies eigentlich perfekt getroffen. Denn für die Herstellung der Kekse wird explizit auf gute Inhaltsstoffe geachtet – fast alle Zutaten stammen von Bauern aus der Region. Und bei Zutaten, die hier nicht wachsen (z.B.) Zimt, wird ebenfalls auf die Herkunft geachtet.

 

Kekszauber in Regensburg - Save the Date Kekse

 

Interview mit Laura von Kekszauber

Wie bist du auf den Namen Kekszauber gekommen?

Angefangen habe ich mit den Buchstabenkeksen, die Motivkekse sind erst im Herbst 2016 dazugekommen. Die Buchstabenkekse sind ja ein eher klassisches Produkt, das jeder kennt. Für mich hat das schon einen gewissen Zauber zu sehen, wie viele Leute das Produkt schon kennen, was sie damit anfangen und zum Beispiel auch das Spielen damit anfangen. Was ich im Kopf hatte, waren Buchstabenkekse, die ich verschenken kann und verschiedene Kombinationen bilden können – sozusagen etwas Einfaches, aus dem man aber mehr machen kann. Beim Brainstorming mit einer Freundin bin ich dann immer wieder auf das Wort Zauber gestoßen und habe einfach gemerkt, dass dieses Wort am besten zu meinen Keksen und meiner Idee passt.

Das Wort Zauber im Namen erweckt auch irgendwie so ein schönes Bild – von einer Fee, die den Keks bäckt und dem Zauber beim Schenken.

 

Mit wem arbeitest du zusammen?

Ich arbeite mit der Biobäckerei Neuhof zusammen, welche mit meinen Rezepturen arbeitet. Aufgrund des Esspapieres (Farbstoffe) darf der Keks leider nicht als Bio deklariert werden., doch trotzdem bestehen die Kekse aus regionalen Zutaten und werden von Hand verarbeitet.

 

Wie bist du auf die Sorten gekommen?

Gestartet habe ich mit den drei Sorten Schoko-Pistazie, Apfel-Cranberry und Schoko-Feige-Zimt. Diese sind auch immer noch im Sortiment, es wurde nur darum herum ausgebaut/ausgetauscht. Ich wollte immer Sorten haben, die nicht im klassischen Werbemittelmarkt vorkommen, das heißt nicht nur „Butterkekse oder Schokokekse“.  Bei den Zutaten war zum Beispiel die Verwendung von Dinkelmehl besonders wichtig, die Kekse sollten nicht überzuckert und ohne künstliche Aromastoffe sein.

Mit den Gedanken habe ich dann gestartet. Pistazie mochte ich schon immer, Cranberry hat mir zu dem Zeitpunkt auch sehr geschmeckt und Schoko-Feige-Zimt entstand aus dem Wunsch nach einem weihnachtlichen Keks heraus, der aber nicht nach Spekulatius oder Lebkuchen schmecken, sondern sich von den üblichen Weihnachtsgeschmäckern abheben sollte. Und Himbeere-Weiße-Schokolade-Limette ist im zweiten Jahr hinzugekommen. Schoko-Chili sollte ein Experiment sein, ich wollte ein bisschen mit Süß/Scharf finden.

Schoko-Pistazie und Himbeere-Limette sind von allen Sorten die beliebtesten Sorten.

 

Hast du eine Lieblingssorte?

Eine Lieblingssorte habe ich tatsächlich nicht, bei mir wechselt das einfach. Aber ich esse alle Sorten unglaublich gerne!

 

Wie sieht es bei euch mit Verpackungen aus?

Wir verwenden gerade noch Plastikverpackungen. Diese sind zwar recycelbar, aber leider nicht kompostierbar. Für das Thema interessiere ich mich persönlich auch sehr, doch nachhaltige Verpackungen wie z.B. kompostierbare Plastikverpackungen aus Zuckerrohr darf ich bei meinen Keksen laut Verordnung in Deutschland leider noch nicht verwenden. Auch Alternativen fände ich gut, z.B. wenn ich die Kekse in Papier einpacken könnte. Doch da ist das Problem, dass ein Butterkeks einfettet oder die Motive gehen kaputt, wenn man die Kekse aufeinanderstapelt.

Ich würde mich unglaublich über eine Alternative freuen, und ich glaube, da wird sich in den nächsten Jahren auch noch viel tun.

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